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Busdorf Erstmalige Übung der Busdorfer Feuerwehr im Wikingermuseum nach Neugestaltung im vergangenen Jahr
Nachts im Museum – Feuerwehr probte den Ernstfall in Haithabu
 Probe-Alarm im Wikinger-Museum für Busdorfs Brandschützer in den Abendstunden. „Feuer im Keller mit starker Rauchentwicklung sowie verletzter Person“ - mit dieser Meldung rückten die drei Tanklösch- und Hilfeleistungsfahrzeuge der freiwilligen Feuerwehr aus Busdorf in Haithabu mit Blaulicht an. Doch bevor es mit schweren Atemschutzgeräten und vielen Schlauchpaketen durch die Räume des Museums ging, galt es die erste Hürde mit einer Vielzahl parkender Autos entlang des Friedhofweges zu meistern. Im Ernstfall wäre dies ein echtes Hindernis gewesen, beklagten die Brandschützer. Umso schneller hatten sich die Atemschutzgeräteträger mit einer nach und nach ausgerollten Schlauchlänge von 75 Metern bis in die hintersten dunklen Kellerräume des Museums vorgearbeitet und die „verletzte“ Person geborgen. Aufgrund der umfassend starken Kellerwände stellte der ausbleibende Funkkontakt ein weiteres Problem mit Herausforderung an die Kameraden in den Kellerräumen sowie den Fahrzeugen. Eine ständige Funkverbindung mit Überwachung ist überlebenswichtig für die Retter, denn auch sie können in Not kommen, erklärt Einsatzleitung Malte Simonsen. Auch dieses Problem meisterten Busdorfs Brandschützer, indem sie eine weitere Person bis an die imaginäre Rauchgrenze stationierten, der die Kommunikationsweitergabe übernahm. Desweiteren wurde der externe Saugrohrbrunnen am Noor geprüft und gespült.
Am Ende der Übung gab es Lob von Amtswehrführer Malte Simonsen und Gruppenführer Timo Schlicht. Für Simonsen sei es ebenso in der Funktion als hauptberuflicher Techniker des Museums sowie als Amtswehrführer wichtig, dass die Busdorfer Feuerwehr über die neuen Brandschutzbegebenheiten nach dem Umbau des Museumsgebäudes informiert ist. Die letzte Übung fand zuletzt vor den Umbauarbeiten im vergangenen Jahr statt. Nach der Übung wurde alles wieder sorgfältig auf- und eingeräumt. „Denn nach dem Einsatz ist vor dem Einsatz“, meinte Timo Schlicht.
Christina Weiss Fotos Weiss

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